Staufenberg-Schule 
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77770 Durbach 
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Adstringierend: den Mund zusammenziehend. 
Aromatisch: mit viel Aroma und Geschmack- wird oft bei würzigen oder blumigen Traubensorten benutzt. 
Ausgetrocknet: ein im Nachlassen befindlicher Wein, dessen Frucht verblaßt ist. 
Biß: bei jungem, entwicklungsfähigem Wein mit Tannin und/oder Säure. 
Blumig: in Duft und Geschmack an Blüten erinnernd. 
Derb: schlicht, gewöhnlich preiswert. 
Dicht: mit tiefer Farbe und/- oder vollem Geschmack versehen. 
Duftig: attraktiv, blumig. 
Dünn: arm an Körper und Geschmack. 
Durchdringend: intensiv in Aroma und Geschmack. 
Einfach: sauberer, süffiger Wein ohne besondere Eigenart. 
Erdig: ein Duft von Erde, Mineralien und Kies, z.B. in feinem Graves und in 
rustikaleren Weinen. 
Fad: nichtssagend, dürftig. 
Fest: körperreich mit viel Glyzerin, manchmal auch süß. 
Finesse: hohe Qualität, feine Art. 
Flach: arm an Frische und Säure. 
Fleischig: sehr vollschmeckender, körperreicher Wein, manchmal buchstäblich an 
Fleisch erinnernd. 
Fortgeschritten: unerwartet weit entwickelt. 
Frisch: lebendig und schön erfrischend, vor allem bei Weißwein. 
Gedörrt: wie von der Sonne ausgetrocknet, Mangel an Frische. 
Gedünstet: derber, eingekochter Geschmack von überreifen Trauben. 
Geschmeidig: sanfte Art, ohne störenden Tannin- oder Säuregehalt. 
Grün: jung und noch roh, kann sich noch entwickeln, vielleicht waren aber auch die 
Trauben unreif. 
Hart: zu tannin- oder säurereich, kann sich mit der Zeit geben. 
Hohl: ein Wein, der zu Anfang und zu Ende gut schmeckt, in der Mitte aber enttäuscht. 
Holzig: bitter in Aroma und Geschmack, von Stengel und Stielen. 
Karg: recht streng und wenig entgegenkommend, vielleicht bei zu jungem Wein. 
Kurz: kein anhaltender Nachgeschmack. 
Lebendig: frisch, säuerlich, spritzig. 
Mager: Mangel an Geschmacksbreite. 
Mundig: rund, mit vollem Geschmack. 
Neutral: knapp an Aroma und Geschmack. 
Ölig: manche Traubensorten vermitteln im Mund ein öliges Gefühl, kein Qualitäts- merkmal. 
Parfümiert: stark duftig, oft blumig. 
Robust: kräftig, stämmig, meist von Rotwein. 
Sahnig: guter Wein, u.a. Champagner, kann eine an Rahm erinnernde Fülle haben, die halb Geschmack, halb Konsistenz ist. 
Sauer: unerfreulich scharf, an Essig erinnernd. 
Scharf: säuerlich Geschmack, mildert sich oft mit der Zeit. 
Schwer: körper – und alkoholreich, manchmal auch als schwerfällig zu verstehen. 
Stämmig: körperreich, stramm, vollschmeckend, meist von Rotwein. 
Vegetabil: eher an Kohlgemüse als an Laub und Gras erinnernd, bei reifen rotem und  
weißem Burgunder anzutreffen. 
Voll: mit Geschmackstiefe und – breite. 
Wäßrig: schwach, dünn .