Staufenberg-Schule 
Küfergasse 8 
77770 Durbach 
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 Weinprojekt 
der
Stauenberg
Schule

 
Übersicht   
 
Der Rebbauer
Das Projekt 

Geschichte des Weins in  
Durbach und Baden  

Geschichte des 
Weins 2 

Wein in Durbach 

Durbacher Winzer 

Der Rebbauer 

Das Rebland 

Die Rebsorten in Durbach 

Die Weinsprache 

Weinfeste 

Die Melusinensage 

Wein und Kirche 

Die Winzergenossenschaft 

Weingüter 1 

Weingüter 2 

Weingüter 3 
 
 

  Winzer und Winzerinnen sind heute gebräuchliche Bezeichnungen für die Weinbauern,  
die eigene Reben bewirtschaften. Früher waren es die Rebleute (Reblit), der Rebbauer 
( Rebur ) und seine Frau. 
 
Weinlese  
im Rebberg
 
In Lehensbriefen aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die den Abtshof in Zell-Weierbach 
betreffen, lesen wir auch von Bauleuten und Rebmännern, also von denjenigen, die in 
den Reben schafften. 
Für das Heften der Reben wurden bei größerem Arbeitsanfall Heftfrauen angestellt. 
Zum Herbsten wurden und werden immer zusätzliche Arbeitskräfte benötigt- Herbstleute, Herbster, Herbsterin, Herbstmaidel, Herbstträger sind ihre Namen, heute auch Herbsthelfer. 
Hört man die Redensart „Ich hab ein Roß, das Reben heftet“, konnte man davon ausgehen, daß dieser Rebbauer mit seinem Roß und Häufelpflug für andere Erdäpfel gehäufelt hatte (Grund an die Kartoffeln bringen). Als Gegenleistung wurde ihm von den Frauen beim Heften geholfen. 
Rebstibberer ist Übername für die Rebbauern, vor allem auch dann, wenn sie nur wenig 
Reben zu bebauen hatten. 
Landpfiffe waren von auswärts, die in den Reborten zwar auch Rebstücke hatten, aber auf dem flachen Land in Gemeinden ohne Rebland wohnten.