| Das
Projekt
Geschichte
des Weins in
Durbach
und Baden
Geschichte
des
Weins
2
Wein
in Durbach
Durbacher
Winzer
Der
Rebbauer
Das
Rebland
Die
Rebsorten in Durbach
Die
Weinsprache
Weinfeste
Die
Melusinensage
Wein
und Kirche
Die
Winzergenossenschaft
Weingüter
1
Weingüter
2
Weingüter
3
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Winzer
und Winzerinnen sind heute gebräuchliche Bezeichnungen für die Weinbauern,
die eigene Reben bewirtschaften. Früher waren es die
Rebleute (Reblit), der Rebbauer
( Rebur ) und seine Frau.
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Weinlese
im Rebberg |
In Lehensbriefen aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die
den Abtshof in Zell-Weierbach
betreffen, lesen wir auch von Bauleuten und Rebmännern,
also von denjenigen, die in
den Reben schafften.
Für das Heften der Reben wurden bei größerem Arbeitsanfall
Heftfrauen angestellt.
Zum Herbsten wurden und werden immer zusätzliche Arbeitskräfte
benötigt- Herbstleute, Herbster, Herbsterin, Herbstmaidel, Herbstträger
sind ihre Namen, heute auch Herbsthelfer.
Hört man die Redensart „Ich hab ein Roß, das Reben heftet“,
konnte man davon ausgehen, daß dieser Rebbauer mit seinem Roß und Häufelpflug
für andere Erdäpfel gehäufelt hatte (Grund an die Kartoffeln bringen).
Als Gegenleistung wurde ihm von den Frauen beim Heften geholfen.
Rebstibberer ist Übername für die Rebbauern, vor allem
auch dann, wenn sie nur wenig
Reben zu bebauen hatten.
Landpfiffe waren von auswärts, die in den Reborten zwar
auch Rebstücke hatten, aber auf dem flachen Land in Gemeinden ohne Rebland
wohnten. |
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