Im Frühjahr 1849 kam es in ganz Baden zu Soldatenmeutereien.
Die Soldaten stellten sich auf die Seite des Volkes, Großherzog Leopold
floh aus Karlsruhe.
Nach Beendigung der Volksversammlung
in Offenburg gingen die Beauftragten der Landesversammlung
nach Rastatt, eine provisorische Regierung übernahm dort die Macht.
Die deutschen Fürsten duldeten die badische Revolution jedoch nicht.
Preußische Truppen kamen dem gefohenen Großherzog zu Hilfe.
Das eilends aufgestellte Heer der Freiheitskämpfer
mit seinen 15000 bis 20000 Mann konnte jedoch den 52000 Mann starken Fürstentruppen
nicht standhalten.
Nach dem Sieg der Preußen in dem Gefecht bei Waghäusel
am 21.Juni 1849 rückten diese am 2. und 3. Juli 1849 mit 11000
Mann in Offenburg ein. Die Festung Rastatt wurde am 23.Juli eingenommen,
die Revolution war gescheitert.
Im Namen des Großherzogs wurden 51 Todesurteile
und lange Zuchthausstrafen verhängt.
Viele die für ihre Freiheit gekämpft hatten
verließen ihre Heimat in Richtung Amerika.
So wanderten Struve und Hecker
in die neue Welt aus. Gustav Reé verlor sein Bürgermeisteramt
in Offenburg